Von M.Sc. Geowissenschaften Julius Pätzold (GRUND AUF Ingenieurbüro) & Diplom Ing. FH Bernhard Schwenk

Klassische Betonbodenplatten sind ein erprobtes und einfaches Verfahren für die Gründung von Gebäuden und das Standartverfahren der letzten 100 Jahre. Davor wurden häufig Feldsteinfundamente eingesetzt.

Inzwischen sind die gravierenden Nachteile nicht mehr zu ignorieren und erfordern ein zügiges Umdenken in unserer Gesellschaft und die Entwicklung alternativer Verfahren.

Aus bodenkundlicher Sicht führt eine Betonbodenplatte zu folgenden vermeidbaren Umweltschäden:

  • Zerstörung der vorhandenen Bodenstruktur durch Entnahme von nicht tragfähigen Bodenschichten.
  • Transport und (häufig) Deponierung dieser Böden oder Verwertung in technischen Anlagen und Aufbereitungsanlagen mit Verlust der natürlichen Bodenfunktion.
  • Entnahme von Primärrohstoffen (Füllsanden & Kies) aus endlichen Lagerstätten und Transport zum Bedarfsort zur Verwendung als Ersatzbaustoff.
  • Aufwendige Verdichtung des eigentliches Baufeldes.
  • Versiegelung des Baufeldes mit Folien, gegebenenfalls zusätzlichen Dämmstoffen mit begrenzter Lebensdauer und einer abdeckenden Stahlbetonplatte.


Diese Bauweise führt zu einer dauerhaften Flächeninanspruchnahme und dem vollständigen Verlust von Böden und deren Bodenfunktionen nach §2 BBodSchG. Sowohl am Standort des Bauvorhabens als auch am Standort der Gewinnung der Ersatzbaustoffe.

Das alternative Konzept einer unterlüfteten Bodenplatte mit Pfahlfundamenten bietet signifikante Vorteile für Umwelt und „Geldbeutel“ der Bauherren.

  • Keine Zerstörung der natürlichen Bodenstruktur. Der Boden behält seine natürliche Wasser- und CO2-Speicherfähigkeit.
  • Einsparung von Rohstoffen aus endlichen Lagerstätten & Einsparung von Deponieflächen für Bodenaustausch.
  • Einsparung von CO2 durch entfallende Betonproduktion und Transporte.
  • Verwendung von Nachwachsenden Rohstoffen für die Bodenplatte.
  • Deutlich bessere Dämmeigenschaften der Bodenplatte und dadurch weniger Kosten für Haustechnik und wesentliche geringere Heizkosten.   

 
GSA Schraubfundamente und eine ThermoHolzbodenplatte bieten eine erprobte Alternative für Holzrahmenbau und Massivholzbau mit natürlichen Baustoffen für wohngesunden bezahlbaren Wohnraum mit einem Nutzungszeitraum über viele Generationen.

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